Schopenhauer über Menschen und Tiere

mensch-tier

Wenn ich an die unzähligen furchtbaren Quälereien denke, die Tag für Tag  den Tieren von Menschen angetan werden, dann scheint mir in den obigen Worten, die Arthur Schopenhauer in sein Manuskriptbuch schrieb, sehr viel Wahrheit zu liegen. Schopenhauer lebte vor mehr als 150 Jahren – aber hat sich seitdem das Verhältnis von Mensch und Tier wesentlich geändert? Nach wie vor sind trotz aller Tierschutzgesetze die Tiere völlig rechtlos. Es gilt unverändert, was Schopenhauer als erster westlicher weltbekannter Philosoph forderte und in seiner, auch die Tiere umfassenden Philosophie eingehend begründete:
Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit sind wir den Tieren schuldig!

Weiteres > http://www.arthur-schopenhauer-studienkreis.de/Tiere/tiere.html

Advertisements

Tierschutzpartei : Bundestagswahl 2017

Die Tierschutzpartei ist die erste Partei, die sich  in ihrem Programm für Tierrechte und Tierethik einsetzt. Schon deshalb sind, wie ich meine, die Ergebnisse, die diese Partei bei der Bundestagswahl 2017 erreicht hat, für jeden Tierfreund von besonderem Interesse.
Laut vorläufigem Endergebnis (Stand: 25.09.2017) erhielt die Tierschutzpartei insgesamt 373.278 Zweitstimmen, d. i. ein Stimmenanteil von 0,8% und damit 0,5% mehr als bei der Bundestagswahl 2013.

Diese relativ starke Erhöhung liegt vor allem daran, dass sich die Tierschutzpartei 2017 im Vergleich zu 2013 in mehr Bundesländern, darunter vor allem in NRW, an der Bundestagswahl beteiligte. Den höchsten Stimmenanteil (1,8 %) erzielte die Partei im Land Brandenburg, wo sie sich 2013 noch nicht an der Wahl beteiligt hatte.

Diese Ergebnisse sind ermutigend. Jedoch für weniger erfreulich halte ich die Tatsache, dass an der Bundestagswahl 2017 erstmals zwei weitere Parteien, die ebenfalls laut ihren Programmen für den Tierschutz eintreten, teilnahmen. Beide Parteien erhielten weit weniger Zweitstimmen als die Tierschutzpartei, und zwar:
die Tierschutzallianz 32.218 und die V-Partei 64.130 Stimmen.

Diese Aufsplitterung der für den Tierschutz abgegeben Stimmen ist bedauerlich, weil dadurch das große Ziel aller wirklichen Tierfreunde, endlich dem Tierschutz in Deutschland politisch zum Durchbruch zu verhelfen, beeinträchtigt wird.

Die obigen Zahlen deuten darauf hin, dass für den Tierschutz noch ein großes, nicht ausgeschöpftes Wählerpotential besteht. Es erfolgreich nutzen, setzt Einigkeit voraus.
Hoffentlich besinnen sich alle für den Tierschutz politisch Aktiven darauf, wie dringlich es ist, gemeinsam zu handeln und persönliche Befindlichkeiten zurückzustellen, denn die völlige Rechtlosigkeit der Tiere und die vielen (sogar legalen) Tierquälereien sind unerträglich!

Weiteres > dort.

> Themenübersicht